Freitag, 25. August 2006

"Das ist Musik für frustrierte Ehefrauen"


Nach wahrscheinlich 2 monatiger Abstinenz bin ich mal wieder auf dem Weg zur Radiosendung. Wie sich später rausstellt nicht ohne Grund in der Vermutung, dass die Ereignisse das samstägigen Fußballturniers in aller Breite ausdiskutiert werden würden.
Jo und Trudel sitzen bereits hinter den Mikrophonen und ich wundere mich über die komische Musik, die die beiden heute spielen. Bis ich dann feststelle, dass ich nicht wie sonst zu spät im Offenen Kanal gedackelt bin, sondern es noch vor 20 Uhr und die Sendung vor uns noch am Laufen ist. Als Kontrastprogramm gibts von Jo fünf Minuten später ein schönes Hardcore-Brett von Additude. Der hereinkommende Max kommentiert dies mit einem einem Verweis auf die Parallelen, die sich immer wieder zwischen Musikgeschmack und allgemeiner Gemütshaltung des Tonträgerbesitzers aufzeigen. Oder einfacher gesagt: Jos Emotionsausbrüche beim Fußball klingen ähnlich, wie das was grade über den Ether läuft.

Fortsetzung folgt....

Freiheit stirbt mit (s)icherheit !

Piep-Türrahmen, Gepäckscans,.... und was noch alles in Erwägung gezogen wird, um die ach so große Terrorgefahr auf deutschen Bahnhöfen zu verhindern. Mit Grauen denk ich daran, wie ich in Zukunft vielleicht jeden Tag zweimal einen "Security-Check" ertragen müsste. Auf Messer, Werkzeug, Handschuhe (verdächtig wegen möglicher Fingerabdruckverschleierung) und Stahlkappenschuhe werd ich dann wohl auf der Arbeit verzichten müssen.
Und auch Flüssigkeiten jeder Art sind seit neustem im Visier der Terrorfahnder, was sicher bedeuten wird, dass allgemein das Trinken in der Öffentlichkeit verboten werden wird.

Mich wundert nur, dass ich heute am Bahnhof noch ein Plastic Bomb kaufen konnte und unbehellicht mit diesem "Sprengstoff" in den Zug steigen durfte. Sicherheitslücke?

Montag, 21. August 2006

Die üblichen Verdächtigen

Samstag, 12.45 Uhr und ich sitz auf meinem Fahrrad auf dem Weg nach Siems. Ich hatte natürlich gnadenlos verschlafen und wäre beinahe mit platten Reifen losgefahren. Kurzes Frühstück, Rucksack, Luftpumpe und dann aber schnell los. Das Wetter sieht fantastisch aus. Nach dem Dauerregen der letzten Tage zeigt sich heute strahlender Sonnenschein. Beste Bedingungen für das Schwarz-Weiß Grund-Turnier, das im vorigen Jahr zeitweise ja kurz vor der Überflutung stand.

Am siemser Bolzplatz angekommen erkundige ich mich zuerst einmal bei Max und Jo nach den Ergebnissen ihrer Teams beim ersten Spiel. Die Gleschendorfer Wale haben unentschieden gespielt, die Grundler haben gewonnen und Jürgen steht am Grill. Den Fuß hat er sich beim Laufen verknakst. Totalausfall.
Deshalb und weil die Bosnier noch einige S-W Grund-Spieler abgeworben haben, fehlen mehere wichtige Leute im Team. Dementsprechend auch der Spielaufbau, wenn man davon überhaupt reden kann. Plan- und konzeptlos versucht jeder für sich, den Ball durch die gegnerische Abwehr zu bekommen. Kick and rush macht zwar Spaß, führt aber nicht selten zum Misserfolg. Man sollte Jo verbieten, sich schottischen Fußball anzugucken.

Nachdem es schon vorher einige persönliche Querelen mit den Pinnebergern von den Schwarzen Schafen gab, eskalierte die Situation nach ihrem Spiel gegen FC Gummiplatz ein wenig aufgrund eines vermeindlich nicht gegebenen Tores. Als die Entscheidung in einem Elfmeterschießen ausgetragen wird, beginnen plötzlich die Bosnier zu meutern, weil denen ein Sieg der Schafe gar nicht recht ist für die Gesamtwertung. Vereinzelt werden Taschen gepackt und deren Besitzer verlassen übellaunig das Turnier. Völlig unnötig, denn der Elfer wird verschossen. Es bleibt beim 0:0.

Freudigere Gefühlsausbrüche gibt es kurz vor Tunierende beim Spiel der Falkenwiese Crew gegen die ansonsten überraschend erfolgreichen Wale. Die Falkenwiese hat nichts zu verlieren: sie haben bis jetzt kein Spiel gewonnen und hängen sich nun richtig rein. Mit einem sensationellen 2:1 hauen sie Max und Co äußerst fair vom Platz und freuen sich bei jedem Tor, als wären sie Weltmeister geworden.

Auf die genauen Ergebnisse der übrigen Spiele kann und will ich jetzt nicht weiter eingehen, nicht zuletzt, weil das a) schon an anderer Stelle geschehen ist (S-W Grund Homepage) und weil ich b) ein fauler Sack bin.
Nur soviel: Erster wurden die Schwarzen Schafe, die Gleschendorfer Wale belegen den 3. Platz und Schwarz-weiß Grund wurden 5. .

Montag, 14. August 2006

Raindrops keep falling on my head


Es gießt in Strömen als ich an der Lohmühle aus dem Bus steige. Zum Glück hats zwei Haltestellen vorher zu hageln aufgehört. Also Kapuze auf und los.
Nach den Ausschreitungen im Frühjahr, rechne ich eigentlich mit einigen kleineren und größeren Auseinandersetzungen vor dem Stadion. Aber nichts dergleichen. Bis auf einen 15jährigen verirrten St.Paulianer, der wohl kurz vor Spielbeginn auf einen Skin losging, in dem irrigen Glauben er würde einen Nazi vermöbeln.
In der Gästekurve fällt mir irgendwann eine rot-schwarz gestreifte Person mit Sonnenbrille und Cappy auf und ich denk mir noch: "Hmm, der sieht ein bisschen aus wie Max - nur in dicker" Erst als ich Kenneth hinter ihm sehe, geht mir auf, dass die Ähnlichkeiten des Gestreiften mit unserem Radiomotzer nicht so ganz zufällig ist ... Naja, Querbalken lassen Gegenstände ja bekanntlich optisch breiter wirken. Aber soo breit? Ich weiß nicht.

Donnerstag, 10. August 2006

Besser spät als nie. Aus dem Winterschlaf erwacht

Nach dem Totalausfall meiner schriftlichen Berichterstattung seit einigen Monaten und vereinzelter Kritik an diesem Umstand, verspreche hiermit, bei meiner Hängematte, dass von nun an wieder regelmäßiger Schrott folgen wird.

Sonntag, 28. Mai 2006

Wo bitte gehts nach Estland?


Wenn ich morgens geahnt hätte, wie dieser Tag enden würde, hätte ich ganz sicher gefrühstückt. Aber bis eine Stunde vor Anpfiff hätte ich auch gar nicht mehr dran geglaubt, dass ich es noch zum Spiel schaffen würde, da sich meine Arbeitszeit an besagtem Samstag mal wieder auf den Nachmittag auszudehnen drohte. Dank unseres, und besonders meines *g*, unglaublich angagierten Arbeitstempos, erwies sich die Feierabendzeit als sehr fußball-fan-freundlich. Das heißt, ich kam so rechtzeitig am Millerntor an, dass ich noch Marc und die befreundete hannoveranische Brosi-Truppe beim Clubheim abfangen konnte. Wie der Zufall es wollte war auch noch ein Ticket über, so dass ich mir das Feilschen mit den Tickethändlern sparen konnte.
Warum ich erst später in der Nordkurve aufkreuzte, weiß ich nicht mehr. Zumindest hatte sich unsere Gruppe um einige Engländer vergrößert, die offentsichtlich von den Hannoveranern mitgeschleppt wurden.
Zum Spiel selber kann ich nicht mehr so viel sagen, aber auf alle Fälle war es mal wieder niederschmetternd, genau wie der Wasserfall, der kurz nach Abpfiff über Hamburg aus dem Himmel stürzte.

Davon nicht aus der Ruhe zu bringen, gings mit niedersächsisch-britischem Anhang auf den Kiez, um die Enttäuschung mit Bier wegzuspühlen. Vorläufig endete man in einem türkischen Lokal, wo einige Estländer sich für das WM-Vorbereitungsspiel Estland-Türkei am folgenden Tag warmtranken. Reichlich angeheitert behauptete einer von ihnen Australier zu sein. Ob dem wirklich so ist konnte auch in den folgenden Stunden nicht vollständig geklärt werden.

Was aber in diesen Stunden getan wurde: Dem Millerntor einen weiteren Besuch ab zustatten. Denn die Esten hatten den abwegigen Plan, ihr Team unbedingt schon beim Training zu supporten.
Das Unterfangen gestaltete sich in dem Punkt schwierig, dass eben dieses nicht öffentlich war und ich will nicht wissen, was die Jungs den Ordnern erzählt haben, damit der uns, in Absprache mit dem estländischem Trainer (?), mit der gesamten Gefolgschaft in die Südkurve ließ. Die Auflage: "Be quiet, becourse of the concentration" *g* erfüllten fast alle, nur der australische Este mit den lustigen Haaren viel etwas aus der Rolle, indem er ständig versuchte seine Boys on the field anzufeuern, was einen einmündiges "Quiet!!!" zufolge hatte, um dass uns jeder Chor beneiden würde. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt nahm Marc meine Digicam in Beschlag. Die photographischen Folgen will ich niemandem vorenthalten.

#Fasziniert die Speicherkarte durchsehend#


Dienstag, 2. Mai 2006

Alle Jahre wieder

1. Mai Walli Lübeck - Diese Kombi lässt nur einen Schluss offen: Maifest!!!
Und es tummeln sich auch einige seltsame Gestalten auf dem Gelände der Walli. Die Rede ist jetzt nicht von Marc und Olaf, sondern von Menschen mit zweifelhaften T-Shirt-Aufschriften. Darauf angesprochen dass patriotisches Geprolle auf nem linken Kulturgrund nichts zu suchen habe, regiert der stolze Deutsche leicht angesäuert und die Situation steht kurz vor der Eskalation. Ob nun Olafs selbstloser Schlichtungsversuch zur Abkühlung beitrug, oder ob wir die unverbesserliche Dummheit des Typen von alleine für unheilbar befanden wird wohl für immer ungeklärt bleiben.

Samstag, 29. April 2006

Hamburg ist braun-weiß !!!!!!

Mein sechstes St. Pauli-Spiel in 17 Tagen. Ich kann jetzt Dienstag endgültig zum Supermarkt laufen und mir neue Nerven kaufen...

-Zu Bayern gab es schon einen Bericht, naja, zumindest Photos.

-Zum Kiel- und Hertha-Spiel weigere ich mich, etwas zu sagen. Fußball war das auf alle Fälle nicht

-In Osnabrück Ingo zu treffen war das einzige, was Spaß gemacht hat. Das Übel auf dem Spielfeld anzugucken führte dagegen weniger zu euphorische Endorphinausschüttungen.

-Das Oddsetviertelfinale gegen Altona 93 hab ich in der 2. Halbzeit in einem Pulk aus AFC-Fans verbracht. Intressante Hasstiraden gegen die Kiezkicker übrigens. Der St. Pauli Ultra Block scheiterte, nach dem gelungenden Versuch die Haupttribühne zu Wechselgesängen zu bewegen, mit den "Nordkurve, Nordkurve"- (hier ja eigentlich Südkurve) und "Andi Bergmann, Andi Bergmann"-Aufforderungen.

Was gibts sonst noch zu erzählen? "St Pauli, Mc Donalds und die CDU!"


-Und nun Wattenscheid. Nach Ewigkeiten mal wieder ein geiles Punktspiel (zumindest zum Ende der 2. Halbzeit *g*). Scharping scheint nach seinen 2 Toren am Mittwoch Blut geleckt zu haben. Ach ja: Pliquet for Weltmeisterschaft !!

Freitag, 14. April 2006

"Ist jetzt mal endlich Halbzeit?"






Bereits um 17.30 Uhr stapelten sich die Leute quasi schon vor dem Stadion










Was passiert, wenn man beim Konfettiregen nicht die Hand über sein Bier hält, Herr Supertipper Marc?







Und was passiert, wenn man das Konfetti in den Bechern anderer Leute photographiert, Frau Klugscheißer Nisi?









Bayern ist nervös!



Ab hier ist der Abend nur noch mit Hilfe der Bilder rekonstruierbar













Das nächste Mal gibts nur Cola! -Für alle Beteiligten!













Ich hoffe, dass der Fleck nur Bier ist! ... und warum gibt Marc mir die Schuld dafür?











Bergmann und Luz im gegenseitigen Interview, während um die beiden rum die "We love St. Pauli"Gesänge einen Höchstpegel erreichten

Freitag, 7. April 2006

"Der spricht doch in einen Mülleimer rein!"

Es ist Donnerstag Abend - Mal wieder allerhöchste Zeit für eine ZOFF-Sendung! Mit 15 minütiger Verspätung und der Bergsteigeraktion im Treppenhaus (wann zieht der OK endlich ins Erdgeschoss um?) schlage ich im Studio 1 auf, wo Jo gerade die HC-Band "Bleed into One" laufen hat.
Drei Musikstücke später betritt auch Max den Raum und, wie könnte es anders sein, lästert schon über die alten englische Punklegenden -wegen des eben gehörten Songs der US Bombs- bevor er überhaupt wirklich wieder zu Puste gekommen ist. Im Falle Duane Peters hat er ja sogar Recht, aber die folgende Verallgemeinerung seiner Schmähungen wird vom Rest der anwesenden Zoffer vehement bestritten.

Nach einer gänsehautverdächtigen Version der Celtic-Hymne "You'll never walk alone" entbrennt die Diskussion über schottischen und st.paulianischen Fußball, zu deren Abschluss Jo das sensationelle Cup-Abschneiden des schottischen Zweitligisten Gretna publik machen möchte, was sich als schwierig herausstellt, da Max ihm alle 5 Sekunden ins Wort fällt.
Diese diktator-übliche Art führt dann bei der nächsten Ansage zu folgendem Dialog:

Jo: "Das ist die Band des ehemaligen Adicts Sängers.Mighty and the disci-"
Max: "Ach die!"
Jo: "Okay, Max, dann erzähl doch mal was über die Band!"
Max: "Das ist die Band von dem ehemaligen Adicts-äh-Sänger."
Jo: "Ja, du hast also gut aufgepasst! Weiter!"
Max: "Joa, das ist eigentlich schon fast alles"
Nisi: "Soweit wär ich auch noch gekommen."
Jo: "Okay. Danke für diese aufschlussreiche Äußerung von Max."


Der nebenbei sehr gute Song hat einen längeren Vortrag über die Sex Pistols zur Folge, mit der Kernaussagen:
Hall of fame = böse - 1Mio Pfund für Reunion-Gig = okay
Die Erklärung, worin sich die beiden Aktionen im Grundsatz unterscheiden, bleibt uns der Redner noch schuldig. Auf Jos Einwand, dass es wohl ehrenhafter sei 30 Jahre lang mit wenig Erfolg seinen Idealen treu zu bleiben, weicht er dann nur noch mit einem Seitenhieb auf die UK Subs aus.
Bevor die beiden sich noch an den Hals gehen, unterbreche ich die Diskussion, was die zwei auf die abwegige Idee bringt nun über den abwesenden Marc herzuziehen. Irgendwann ist es dann doch möglich, den Song von Zaunpfahl anzusagen und zu spielen.
Zwischen den komenden Musikstücken erwähnt Max nebenbei, dass er "der Verfechter dafür [ist], dass es keine gute neue Musik mehr gibt". Kurz über den Satz nachgedacht und in mich hineingrinsend zugestimmt. Ich ahnte ja schon, dass Max hinter dem Qualitätsmangel der aktuellen Releases steckt. *g*



Samstag, 1. April 2006

Mehr Luft im Kopf als im Ball - Spielgerät ist neidisch auf Chemnitz Ho(o/h)ls.

Eigentlich dachte ich, dass an dieser Stelle ein normaler Ego-Fußballbericht zum Spiel St. Pauli gegen Chemnitz stehen wird. Meine aufgestaute Wut nach den Ereignissen neben dem Spielgeschehen, der ich heute schon an anderer Stelle versucht habe Luft zu machen, lässt den Text aber noch in ganz andere Bahnen gehen.

Am Samstag Morgen schien es noch ein gemütlicher Stadiongang wie jeder andere zu werden. Nichtmal verkatert war ich, weil ich mir gestern das Turbostaatkonzert verkniffen hatte bzw. ich war einfach zu faul hinzufahren.
Meinem Schwesterchen hatte ich zum Geburtstag das Versprechen geschenkt, dass ich sie beim Chemitz-Spiel mit ins Gepäck nehme. Bei einer kleinen Sightseeing-Tour übern Kiez machte ich sie gleich mit den wichtigsten Orten für Fußballspielbesuche bekannt. Fanladen, Jolly Roger, Stadion.
Letzters sollte dann frühzeitig geentert werden, denn Channi musste dringend auf Toilette *g*. Mit leerer Blase und vollen Bechern (nicht vom Klo sondern vom Getränkestand) in die seit Dienstag schon sehnsüchtig vermisste Nordkurve. Die hat seit dem auch ihren Wasserstand verändert. Land unter! Und ich hab mein Schlauchboot vergessen, verdammt!
Inzwischen zusätzlich noch mit Fischbrötchen versorgt gucken wir uns das obligatorische Aufwärmtraining der Jungs an. Dabei hoffe ich mal, dass Wojci heute erstens noch eingewechselt wird und zweitens endlich mal wieder ein Tor schießt.
Wie gewohnt ertönt nach der Bekanntgabe der Aufstellung unserer Helden die Stadionhymne und die Singing-Area zeigt den Chemnitzern schon mal im Vorraus, wie vernünftiger Support aussieht.Nämlich bunt und intelligent.
Auf der Gegenseite tauchen jetzt das erste Mal die rot-weißen Fetzen auf, bei denen lediglich das Idiotenkreuz weggelassen wurde. Eine glitschig aalige Masche, sich dem Verbot von verfassungsfeindlichen Symbolen zu entziehen, kennt man ja schon vom römischen Gruß mit drei Fingern statt der ausgestreckten Hand.
Die ersten "Nazis raus" Rufe von der Haupttribühne gehen leider fast komplett in der Chemnitzer Hymne unter, wogegen viele im Stadion noch gar nicht ganz verstanden haben, was bei den Gästen los ist.

Die Höllenglocken beginnen zu läuten und die Mannschaften laufen ein, der Anpfiff ist also nur noch wenige Sekunden entfernt. Und dann geht es auch endlich los.
Dafür, dass gegen den Tabellenletzten gespielt wird, sind die Schwierigkeiten, mit denen wir zu kämpfen haben, von Anfang an viel zu groß. So wird das ganz sicher nichts. Zwar nicht verdíent aber auch nicht überraschend steht es in der 15. Minute 0:1. Shit! Der Rückstand scheint in der Mannschaft aber immer noch niemanden wachgerüttelt zu haben, denn bis zur Halbzeit
sind kaum erwähnenswerte Situationen zu sehen.
Zumindest nicht AUF dem Spielfeld, denn kurz vor dem Halbzeitpfiff ignorieren einige verblödete chemnitzer Fans den Spruch:
"Rauchen schadet der Gesundheit!" und üben sich als Selbsterstickungskommando. . Es sieht zwischenzeitlich so aus, als ob der gesamte Gästeblock abbrennen würde. Dann ein ohrenbetäubender Knall. Was die da angezündet haben, will ich nicht wissen. Dazu wieder die, nun vermutlich von allen verstandenen, Fahnen. Von allen Seiten tönen nun wütende donnernde Sprechchöre. Eine grausame und angespannte Atmosphäre liegt in der Luft. Fassungslosigkeit und Abscheu macht sich breit. Erst als einige W...er versuchen über den Zaun zur Haupttribühne zu gelangen und die erste Leuchtkugel auf den Linienrichter fliegt, bewegen sich die uniformierten Grünen in den Gästebereich. Für mich und alle anderen um mich rum war eigentlich in diesem Moment klar, dass eben dieser nun endlich geräumt werden würde. Aber, falsch gedacht. Nicht einmal die Flaggen werden den stolzen Deutschen abgenommen, dafür müssen wenig später einige unserer Vereinsmitglieder auf eigene Faust sorgen.

Der Halbzeitpfiff. Sowohl harsche Kritik an der bisherige Leistung der Mannschaft als auch Aussagen in die Richtung "Gegen die rechten Spacken muss man doch was machen" beherrschen die Pause.

In der zweiten Halbzeit ist eine deutliche Steigerung im Spielniveau zu merken. Und mit einem sehr genialen Weitschuss locht Shubi in der 54. zum 1:1 ein. Nun geht es wie durch Butter. Meggle haut das Leder einige Minuten später zur Führung rein. Etwas später erhöht er noch mal zum 3:1. Alles klar, das werden doch mal endlich wieder 3 Punkte.
Kurz vor Schluss dann noch mal ein bisschen Zittern nach dem Anschlusstreffer von Görke in der 71. Minute. Ein Unendschieden wäre fatal, zumal Lübeck momentan gegen Oberhausen unaufhaltsam am gewinnen ist.
Endlich kommt der erlösende Schlusspfiff!! Man liegt sich in den Armen und träumt doch noch mal ein bisschen von dem schönen Wort, das mit A anfängt.

Endlich mal wieder ein Heimsieg. Dieser Gedanke verleitet mich zu einem Höhenflug, der mich die Spacken gegenüber kurzweilig vergessen lässt.
Zum Glück schweben nicht alle anderen auch auf dieser rosa-roten Wolke. Denn nach dem Verlassen des Stadions werden wir relativ schnell in die Realität zurück geholt: An der Budapester Straße hat sich eine bunte Masse aus allen Blöcken und Volksgruppen versammelt, um den Chemnitzern klar zu machen, wie man nach solchen ekligen Faschoaktionen in Hamburg reagiert. Nämlich nicht unbedingt mit Schulterklopfen.
Dementsprechend stehen auch schon ein paar Regenmacher-Fahrzeuge der Staatsmacht in der Gegend rum und ein Megaphon-Polizist spricht fröhlich motiviert aber wahl- und planlos etlich Platzverweise gegen alle Anwesenden aus.
In der Verantwortung für eine minderjährige Channi, gucke ich mir die weiteren Geschehnisse schweren Herzens aus sicherer Entfernung an. Böse Beschimpfungen und Flüche sind aber das Mindeste, was ich als Beitrag leisten kann.

#Sprenkleranlagen in den Gästeblock stellend#

P.S.: Danke an Ingo für die Überschrift

Mittwoch, 22. März 2006

Ich hasse Fußball !!!!

"Ich hasse Fußball" - mit diesem Gedanken wachte ich heut Morgen auf. Der Abend gestern und die damit verbundenen Emotionen verfolgten mich in einer Endlosschleife bis in meine Träume. Wie singen But alive noch so schön: "Denn die Vergangenheit hat uns oft schon gezeigt, dass diese Trümmertruppe immer wenn's ernst wird vergeigt". Unterschreib ich mal voll und ganz .

Aber nun von Anfang an:
Dienstag der 21.3. . Endlich findet das schon zweimal wegen gefrorenem Wasser verlegte Fußballspiel zwischen Lübeck und St. Pauli statt. Seit Tagen schon studiere ich ausgiebig den Wetterbericht. Sieht alles gut aus. Der Platz wurde geräumt und es hat auch nicht mehr geschneit.
18 Uhr und somit höchste Zeit, zur Bushaltestelle zu wandern. An der Lohmühle angekommen renne ich direkt in eine riesige Menge VfB-Fans, die anscheinend durch irgendwas am Weitergehen gehindert werden.
Einige besoffene und fettleibige Fans beiseite schiebend komme ich an der Wegsperre an, die grün angezogen ist und böse guckt. -Nee, nicht Bärwolf, obwohl ich den später leider auch noch sehen werde.
Eine Kette aus Uniformierten verweigert nicht nur den Lübeck-Anhängern sondern auch mir und 10 weiteren St. Paulianern den Durchgang. Auf eine zarghafte Anfrage bei einem der Uniformierten, ob denn wenigstens wir durch dürften, entstand folgender Dialog...

-"Nein, ist zu gefährlich" (Nebenbei: was kann gefährlicher sein als mit braun-weißen Schals und Trikots zwischen pöbelnden, gewaltbereiten Lübeck-Fans zu stehen)
-"Wieso?"
-"Auf der anderen Seite kommen grad die St Pauli-Fans."
-"Öhm, aber wir sind doch auch St Pauli Fans!"
-"Dann dürfen Sie erst recht nicht durch!" (?????)

Versteh das, wer will !!!

Irgendwann werden wir dann doch durchgelassen und ich will so schnell wie möglich ins Stadion, um mir einen guten Paltz sichern zu können.
Die Schlammpfütze vor dem Gästeblockeingang nimmt schon fast sumpfartige Ausmaße an. Es erfordert schon einiges Geschick, von Insel zu Insel zu hüpfen, um bei meiner Körpergröße nicht bis zum Hals zu versinken (was zugegebener maßen nicht sehr tief ist).

Wer auch immer die Position der Eingangskontrollen festlegte, hat dabei nicht gründlich genug nachgedacht. An der breitesten Stelle des Durchgangs 7 Sicherheitsleute aufzustellen garantiert bestimmt keinen höchstmöglichen Schutz gegen Wurfgeschosse und Rauchbomben (Von unserer Seite bis auf einige Idioten ja eigentlich sowieso nicht zu erwarten).


Endlich im Stadion und den Standort einige Male gewechselt, um besser sehen zu können, maile ich Marc mal, ob er schon da ist. Befindet sich aber erst kurz vor Reinfeld.

Der Anpfiff. Das Spiel geht endlich los und es sieht auch vielversprechend aus. Das 0:1 ! Die Kurve bebt und ich gerate in ungeahnte Euphorie, dass ich sogar für einen Moment annehme, dass das heute nur gut ausgehen kann.
-Kurz dannach finde ich dann auch Olaf und den inzwischen angekommenden Marc. -
Das Spiel wird von Minute zu Minute schlechter. ein Fehlpass nach dem anderen. Man kann inzwischen schon darauf wetten, dass, wo der Ball grad hinfliegt, im Umkreis von 10 Metern ganz sicher kein Spieler steht.
Das 1:1 ist somit vorhersehbar gewesen. War ne reine Frage der Zeit.
In der zweiten Halbzeit wird es etwas besser, aber noch lange nicht genug, um die heute schwachen Lübecker bezwingen zu können. Es folgen wieder Spielsituationen in denen sogar mein Stehplatz-Nachbar und ich besser aussehen würden. Hollers Abstöße sind noch schlechter als sonst. Ich mag einfach nicht mehr hingucken... Gut geht es jetzt nur noch meinem Magen, der "von dem netten Herren vor uns"(Zitat Marc) mit Keksen versorgt wird.

Kurz vor Schluss wird die Hoffnung auf wenigstens einen Punkt zunichte gemacht 2:1. Minuten später der Abpfiff. AUS. Finito!! Ade 2. Liga!!
Wenn wir so weiter spielen, müssen wir Ende Mai in Hamburg gegen den Abstieg kämpfen.

#an Pessimismus erstickend#

Samstag, 18. März 2006

Und ein weiteres Ende in Jensen's Biographie

Der Vorteil, um 4 Uhr aufzustehen besteht darin, dass du noch viel zu müde bist, um den Widerstand deines Körpers zu registrieren, der eigentlich noch im warmen Bett bleiben will.
Der Nachteil, um 4 Uhr aufzustehen macht sich bemerkbar, wenn du am selben Abend noch das Abschiedskonzert von Oma Hans miterleben willst und jemand bist, wie ich, der sich vornimmt, nach Feierabend schon mal ein paar Stunden vorzuschlafen, das dann aber doch nicht macht.

Ohne Schlafreserve und ohne Mitfahrer steige ich eine gute Stunde vor Konzertbeginn in Schwartau in den Bummelzug, der wie ich hoffe, schnellstmöglich in Hamburg ankommen wird. Ein Irrtum, wie sich dann rausstellt. Dazu später mehr. Zunächst sitze ich aber noch entspannt in meinem Abteil und ahne nichts Böses. Leider ist heute Freitag und meine gute Laune nimmt in Lübeck ein jehes Ende, denn ein Haufen Discospacken fährt auch Richtung Hamburg, um abzudancen, Bunnys flachzulegen und sich den Kopp wegzuballern. Können sie von mir aus tun, sollen sie nur nicht dem halben Zug lauthals mitteilen, schon gar nicht die ganze Fahrt über! Ich verdrücke mich nach ner Viertelstunde in den vorderen Teil des Zuges und genieße die neuerlangte Ruhe. Bis in Rahlstedt unerwartet die Bremsen der Lok quietschen. Zufällig bekomme ich das Gespräch zwischen einer Mitreisenden und dem Schaffner mit, in dem die Rede von möglichen 2 Stunden Wartezeit wegen einer Störung ist. Das ist mir eindeutig zu viel, weshalb ich spontan entscheide, von Rahlstedt aus mit dem Bus weiterzufahren. Tja, liebe Partyjünger, IHR müsst wohl noch etwas länger auf eure Ankunft im Ecstasy-Leichen-Auffanglager warten, denn so weit geht euer beschränktes Denken nicht, einfach auf andere Verkehrmittel umzusteigen. An der Bushaltestelle hab ich zumindest keinen von euch wieder getroffen.
Nach endlosem Herumgefahre mit Bus, U- und S-Bahn komme ich eine gute Zeit später in Altona an, als geplant und irre die Fabrik wiederzufinden versuchend durch den Stadtteil. Ich und den richtigen Weg finden, das ist sowieso ein Kapitel für sich. Kurz davor entnervt aufzugeben und wieder nach Hause zu fahren, sichte ich dann doch das vertraute Gebäude in der Barner Straße.

Die ersten beiden Bands sind schon durch. Bleiben also noch Billy NoMates und Oma Hans zu bestaunen. Voll ist's, meine Befürchtung gar nicht mehr reinzukommen bestätigte sich aber zum Glück nicht. Der erste Weg führt direkt zum Biertresen und von da aus schnurstracks zur Bühne, wo inszwischen ein männliches Nummerngirl in Paillettenkleid aufgetaucht ist und ein Schild mit der Aufschrift "Billy NoMates" hochhält. Kluger Einfall, denn mehr als einmal ist es schon passiert, dass keiner eine Ahnung hatte, wie die Vorband heißt.
Da Billy NoMates die Band des Snuff-Sängers ist, erwarte ich nicht sehr viel und schon gar nicht, dass mir die Musik gefällt. Den Song "Seagails" hatte ich ja schon mal in der Zoff-Sendung gehört. Erstaunlicher und erfreulicher Weise fahren Duncan und seine Jungs auf der Bühne um einige Gänge härter als auf Platte. Macht richtig Spaß da zuzuhören. Die wenigen seichteren einschläfernden Stücke mögen ihnen vergeben werden.

Die Fabrik ist inzwischen kurz vor dem Überlaufen. Als die ersten Akkorde von Andreas und Peta und die ersten Takte von Armin durch die Boxen dröhnen, explodiert die Menge regelrecht. Keine Chance mehr fest auf einer Stelle stehn zu bleiben, selbst wenn man es versucht. Das ist es nun, das allerletzte Oma Hans Konzert. Die Ära einer weiteren Band von Jensen nimmt ihr Ende.
"Guten Abend , Schleswig-Holstein" lässt einen Großteil des hamburger Publikums meckern, mich als Betroffene aber wohlwollend grinsen. Inzwischen wird einem ein Song nach dem anderen um die Ohren gehauen "Ideale Fadenkreuze", "Kalter Mammut" und "Ukraine" lassen die Innentemperatur auf gemütliche 120 Grad ansteigen. Luft bekomme ich schon lange keine mehr, nur Tritte gegen die Schienbeine. Wunderbar!!!
Kurz nach 1 Uhr wird das letzte Lied der Bandgeschichte gespielt und Oma Hans verlassen die Bühne. Auch endloslange Zugaben-Rufe können Jensen wie zu erwarten nicht zurück auf die Bühne bringen. Wenn er sagt es ist Schluss, dann ist auch Schluss, Ende!

Die Nacht am hamburger Bahnhof ist ungemütlich, kühl und erschöpfender als das Konzert selber. Dann fährt endlich der erste Zug gen Heimat. Vermutlich die selbe Teenie-Sauf-Ausflugs-Gruppe wie auf der Hinfahrt nervt und hat die ganze Zeit das dämliche Fenster offen! Auf Beschwerden wird nur mit blöden Sprüchen reagiert. Ihr Säcke, ich bin seit 25 Stunden wach, hab grad ewig lange in der Kälte gewartet und will jetzt SCHLAFEN!!!! Resigniert wechsel ich letztendlich doch wieder das Abteil und falle zu Hause totmüde ins Bett.

#den Schlaf aus den Augen reibend#

Dienstag, 7. März 2006

"Ein Artist, ein wahrer Künstler am Ball, dass man das so verkennt..."

Ich bitte den Antifußballer um Verzeihung für die Bezeichnung "Antifußballer". Wird nie wieder vorkommen. - Aber aktiv bei einem Spiel würd ich dich schon gern mal sehn...

#Videokamera aufbauend#

Freitag, 3. März 2006

Mal wieder eine Menge Zoff

Nun gut, was gibt's zur ZOFF Radiosendung gestern zu sagen?

Zunächst wurde einmal der Fahrraddieb angeprangert, der vor 2
Wochen unmoralischerweise während der Sendezeit Jo's Schloss geknackt hatte. Und der eben dieses samt dem daran befindlichen Fahrrad in den Tiefen der lübecker Innenstadt verschwinden ließ . (Vertrete ja immer noch die Meinung, dass es sich um einen Leidtragenden des Busstreiks am folgenden Tag handelte, der irgendwie zur Arbeit kommen musste *g*)

Von morallos zu geschmacklos:
Denn wenig später stellte ich fest, dass ich bei weitem nicht die einzige Person war, die sich berufen
fühlte, der Öffentlichkeit an diesem Abend die möglichen Abgründe eines Plattenschranks zu präsentieren. Auch wenn das einige anders sehen und ausschließlich mich degradieren. (CDs verbrennen halte ich nebenbei für eine unsinnige Reaktion ... die Songs werden dadurch auch nicht besser.)

Zu guterletzt wurde auch noch festgestellt, dass nach dem SSV Ulm und dem FC St. Pauli nun ein weiterer Verein (nämlich Altona 93) zum Opfer unseres Anti-Fußballers wurde. Damit steigt Vereins-Hopping nun zur 11. Zehnkampf-Kategorie auf. ... Oder rührt die Sympathie nur daher, dass die Altona-Hymne auf ein Tonträgerformat gepresst wurde, das bequem in die Jackentasche passt?


#Funny van Dannen CD einlegend#

Sach ich doch


3.3.2006


Dieser Comic noch als Nachtrag zum Thema Platzverhältnisse. Mehr gibt es dann dazu auch nicht zu sagen, denn ich würde mich eh nur wieder über die perfekt terminierte Winterpause aufregen....





Comic: (c) Michael Pahl www.fcstpauli.de

Platzkommission sagt: "Hier wird gespielt, basta!"

1.3.2006

Nach der erneuten Absage, des Spiels Lübeck : St.Pauli, aufgrund von sage und schreibe 3 cm Schnee und etwas Eis auf dem Platz, beschloss ich heute den hiesigen Bolzplatz zu testen. Nach einem kurzen Lauftraining zum Warmwerden ging es samt Ball auf den schneebedeckten schwartauer Platz, der aufgrund der örtlichen Nähe (7 km Luftlinie) zur Lohmühle in einem ähnlichen Zustand sein müsste. Halt! Nicht ganz, denn einen Platzwart besitzen wir hier nicht. Ergo: der Rasen muss noch unbespielbarer sein.

Einige Dribblings und Torschüsse später stelle ich fest, dass die Maulwurfshügel, die sowohl im Sommer als auch im Winter unsere Fußballwiese verschönern, die einzige ernstzunehmende Verletzungsgefahr darstellen. Mehr als einmal gelang es ihnen auch, mir den Ball mit hinterhältigen Tricks abzunehmen und diesen in ungeahnte Richtungen zu ballern. Die rote Karte sahen die gemeinen Hügel dafür nicht. Keine dieser Regelwidrigkeiten gingen jedoch vom Schnee aus, er verhielt sich absolut fair und regelkonform.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der lübecker Schnee sich anders verhält als der schwartauer. Und an der Lohmühle wäre zudem ein Schiedsrichter anwesend gewesen, der dem eisigen Niederschlag einen Platzverweis hätte erteilen können, als dieser doch etwas ruppiger als unser gewesen wäre. Warum also, liebe Platzkommission wurde gestern nicht gespielt? Gibt es an der Lohmühle vielleicht auch Maulwürfe? War es den Schiris zu kalt, um draußen zu arbeiten? Wollte man eine Panik verhindern, weil die Vogelgrippe die Hansestadt erreicht hat? Fragen über Fragen

Rechtliches

28.2.2006

Für den Inhalt der verlinkten Seiten trage ich keine Verantwortung, sondern ausschließlich deren Betreiber

Opened

28.2.2006



Hiermit erkläre ich den Blog "Liebe gute alte Zeit, bleib stehn!" für eröffnet!



Zusatz: Nach unzähligen Wiederbelebungsversuchen wurde der Entschluss, einer kompletten Neuprogrammierung dieser Seite, nicht nur ins Auge gefasst, sondern in die Tat umgesetzt. Mal sehn wie lang es dauert, bis ich das Ding das nächste Mal verschrotten kann.